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Frau  

Schnupfen –
wenn die Nase trocken ist

Achtung! Trockene Schleimhäute
Trockene Luft in Wohnräumen, Klimaanlagen in öffentlichen Gebäuden, Staub – viele Ursachen, eine Wirkung: Sie trocknen die Nasenschleimhäute aus. Und das kann Folgen haben. Die Nase erfüllt nämlich zwei wichtige Aufgaben: Sie ist gleichzeitig Klimaanlage und Filter. Die eingeatmete Luft wird durch die Form der Nasengänge zunächst mehrfach verwirbelt und dabei über die Schleimhäute geleitet. Dort wird die Luft gleichzeitig angefeuchtet und auf Körpertemperatur erwärmt – das schützt die Atemwege vor Austrocknung. Die Schleimhäute wirken zudem wie ein Filter, indem sie kleinste Partikel, Krankheitserreger und andere Schadstoffe binden.

Funktionen gestört
Bei chronischem Schnupfen sind diese natürlichen Funktionen der Nase gestört. Durch Umwelteinflüsse, aber auch durch anatomische Besonderheiten oder nach Nasenoperationen kann die Fähigkeit der Nasenschleimhaut zur Befeuchtung beeinträchtigt sein. Es entstehen Krusten und Borken, meist verbunden mit einem Trockenheitsgefühl, Riechstörungen und Brennen in der Nase. Diese Krusten und Borken lassen sich oft nur schwer lösen, die Schleimhaut schwillt an und beeinträchtigt die Nasenatmung zusätzlich.