Halsschmerzen –
wenn der Hals in Flammen steht
Kalte Zeit – Erkältungszeit
In der kalten Jahreszeit sind die Schleimhäute im gesamten Hals- und Rachenbereich oft unterkühlt und weniger gut durchblutet. Zudem ist unser Immunsystem „ausgepowert“. Erkältungsviren haben jetzt ein leichteres Spiel, die Abwehrmechanismen im Rachen zu überwinden.
Trockener Hals und geschwollene Mandeln
Im Krankheitsfall wird der Hals trocken und kratzt, weil die
Erwärmungs- und Befeuchtungsfunktion der Schleimhäute beeinträchtigt ist. Ist auch der Kehlkopf mit betroffen, erleben wir heiseres und schmerzhaftes Sprechen.
Die Mandeln als Abwehrsystem setzen sich mit der anstürmenden Infektion auseinander. Sie schwellen an. Schluckbeschwerden, der berühmte „Kloß im Hals“ und Schmerzen sind die Folge. Der ganze Rachenbereich ist gerötet und zum Teil strahlen die Schmerzen bis zu den Ohren aus (Seitenstränge).
Ihr Therapeut hilft weiter
Halsschmerzen haben viele Ursachen. Sie werden nicht allein durch Viren verursacht, wie z. B. bei einem grippalen Infekt. Im Gegenteil: Gerade im Kindesalter treten häufig auch bakteriell bedingte Erkrankungen (z.B. Scharlach) auf, die starke Beschwerden und hohes Fieber hervorrufen können.
Sollten sich Ihre Beschwerden trotz aller Maßnahmen nicht bessern, hohes Fieber oder Eiter im Rachenbereich auftreten, informieren Sie unbedingt Ihren Therapeuten. Er kann Ihnen das richtige homöopathische Arzneimittel empfehlen oder weitergehende Maßnahmen einleiten. |